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Katharina Mosel

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Aktuelle Seite: Start / Notizen / Wie trennt man Berufliches von privatem?

Wie trennt man Berufliches von privatem?

3. August 2020 By Katharina Mosel Kommentar verfassen

Ich erlebe es oft, dass Menschen mich in meiner Freizeit um rechtlichen Rat bitten. So nach dem Motto: „Ich hab da mal ne kleine Frage.“ Man nutzt die Gelegenheit, Dinge zu fragen, die einen gerade beschäftigen. Sei es, dass man zu schnell gefahren ist, Ärger mit dem Vermieter hat oder die beste Freundin sich von ihrem Mann getrennt hat. Mein bisheriges Highlight ist, dass mich auf einer Golfrunde mal ein Mitspieler gefragt hat, ob das Berliner Testament, was er mit seiner Frau gemacht hat, noch aktuell sei. Wohlgemerkt, er fragte dies während eines Golfturniers.

Das, was ich beobachte, erfahren Leute in anderen Berufsgruppen genauso. Ärzt:innen, IT-Berater:innen, Finanz:beraterinnen zum Beispiel. Ich denke, dass es vielen Menschen so ergehen wird.  Vermutlich glauben die Fragesteller bei mir, dass ich alle Lösungen im Kopf habe. Dass jeder Fall anders ist und man einen Sachverhalt in Ruhe klären muss, bevor man eine rechtlich fundierte Antwort geben kann, wird nicht ins Kalkül gezogen. Ich löse das inzwischen so, dass ich darum bitte, mich im Büro anzurufen. Das tut dann übrigens kaum jemand. Und klar, engen Freunden beantworte ich auch dringende Rechtsprobleme außer der Reihe.

Mein Tipp ist also, sich nicht in der Freizeit mit beruflichen Fragen zu beschäftigen, die von außen an einen herangetragen werden. Wenn ich privat unterwegs bin, bin ich privat und nicht als Anwältin unterwegs. Tatsächlich erzählte ich häufig gar nicht, was ich beruflich mache.

Mindestens genauso wichtig ist die Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Man muss die beruflichen E-Mails nicht am Wochenende lesen und nein, in der Woche reicht es auch, erst zu frühstücken und dann den E-Mail-Ordner zu öffnen. Es ist auch nicht tragisch, eine E-Mail nicht innerhalb von einer Stunde zu beantworten. Ich weiß, wovon ich rede, musste mir das erst mühsam antrainieren. Und ja, es gibt Ausnahmen, aber ich spreche hier von Regeln. Im Urlaub ist das Büro tabu, es sei denn es ist abgebrannt. Selbst da wüsste ich bei näherer Betrachtung aber auch nicht, was ich daran noch ändern könnte. Okay, ist bei mir sicher einfacher als bei Solo-Selbstständigen, weil meine Partnerin mich im Urlaub vertritt. Wäre ich allein, würde ich mit mir selbst Auszeiten verabreden und die einhalten. Mit Ende zwanzig lacht man vermutlich über diese Tipps oder wundert sich, weil man so voller Elan und Ziele ist. Völlig in Ordnung, war bei mir genauso. Als ältere Dame weiß ich aber inzwischen, dass man das Tempo nicht auf Dauer durchhält. Ich will mir die Lust auf meinen Beruf erhalten. Das schaffe ich nur, wenn ich mir bewusst Freiräume schaffe.

Beruf vs. Privatleben - Mit Laptop auf der Couch

Kategorie: Die Woche der Anwältin, Notizen Stichworte: anwaltsleben, Burn-Out, Fachanwältin Familienrecht, Rechtsanwältin, Sommergolf, Work-Life-Balance

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Die Gedanken sind frei. Aber manchmal sehr merkwür Die Gedanken sind frei. Aber manchmal sehr merkwürdig. 

Ich übe, mir selbst negative Gedanken abzugewöhnen. Tatsächlich gelingt mir das immer besser. Hast du das auch mal probiert? 

Das Gute daran ist, dass sich dadurch auch meine Energie positiv verändert. Ich glaube, meine nächste Romanfigur wird das auch austesten. Mal schauen. 🤗

#veränderungsreise #mutzurveränderung #entengeplauder #mindset
Es dauert gar nicht mehr so lange bis zur Leipzige Es dauert gar nicht mehr so lange bis zur Leipziger Buchmesse. 🤗

Auch dieses Jahr habe ich wieder zusammen mit meinen Glücksschreiberinnen @die_gluecksschreiberinnen einen Stand in Halle 5 (E 410). Mit dabei sind @gabi.schmid_autorin und @natascha_birovljev_autorin. Die Vorbereitungen laufen, es gibt dieses Jahr sogar Plakate, damit ihr uns besser erkennt. 😉

Wie die vergangenen Jahre auch, werde ich zusammen mit Henrike Tönnes @henriketoennes auf einer Messebühne lesen und plaudern frei nach dem Motto „Du bist nicht zu alt, und es ist nicht zu spät“, einen Termin gibt es noch nicht. Darauf freue ich mich schon sehr, das wird wieder großartig! 🩷

Am Messesamstag bin ich von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Buchbar zu Gast. Ich spreche über Brandungsgesang und das, was mich beim Schreiben des Buches angetrieben hat. 

Bist du in Leipzig auf der Messe? Kommst du bei uns vorbei? Hast du Lust, ein signiertes Buch von mir zu kaufen? Oder mit mir zu plaudern?

Falls du ein bestimmtes Buch haben möchtest, schreib mir bitte, dann lege ich es für dich zurück. Ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung, genügend Exemplare von meinen Titeln mitzunehmen. Da dieses Jahr mein Mann mit zur Messe kommt, gibt es noch eine weitere Challenge. Ich muss ihn davon abhalten, sein Golfgepäck ins Auto zu schmuggeln. 😂

Wen von euch treffe ich in Leipzig?

#leipzigerbuchmesse #Veränderungsreise #syltliebe
Warum spielen deine Romane auf Sylt? Warum auf die Warum spielen deine Romane auf Sylt?
Warum auf dieser Schicki-Micki-Insel?

Das werde ich ab und zu gefragt. 

Ein paar Antworten: 
Weil ich es will. 
Weil es meine Lieblingsinsel ist. 
Weil ich mich gern dahin träume, wenn ich am Schreibtisch sitze. 
Weil es für mich keine Schicki-Micki-Insel ist. 
Weil ich meine Leserinnen auf die Insel entführen, ihnen die Vielfältigkeit der Natur dort nahebringen möchte. 

Klar, oder? 
Denkst du, dass Sylt eine Schicki-Micki-Insel ist? 

#Syltliebe #Syltromane #Veränderungsreise
Ich verstehe nicht, warum mein Partner oder meine Ich verstehe nicht, warum mein Partner oder meine Partnerin sich nicht ändert? Ich meine es doch nur gut. Hmm.

Veränderung funktioniert nur, wenn ich es selbst will. Oder?

#mutzurveränderung 
#veränderungbeginntimkopf 
#veränderungsreise
Ist es dir egal, was andere über dich denken? Ich Ist es dir egal, was andere über dich denken?

Ich würde nicht die Wahrheit sagen, wenn ich diese Frage uneingeschränkt mit Ja beantworten würde. Sagen wir mal so: Es wird Tag für Tag gleichgültiger für mich. Weil ich es sowieso nicht ändern kann, keinen Einfluss darauf habe.

Gestern habe ich einen Satz dazu gehört, der mich total abgeholt hat: „Gib anderen die Freiheit, etwas Negatives über dich zu denken.“ Er stammt aus dem Buch „Die Let Them Theorie“ von Mel Robbins, was ich gerade höre. 

Ich ertappe mich ab und zu dabei, dass ich Dinge sage oder mache, die ich eigentlich nicht sagen oder machen will. Um andere Menschen zufrieden zu stellen. Dabei ist es in Wahrheit egal, weil ich sowieso keinen Einfluss darauf habe, was sie denken. Wenn ich ihnen direkt die Freiheit gebe, negativ über mich zu denken, wird es einfacher. Für mich.

Die Frauenfiguren aus meinen Romanen lernen genau das auch. Sie lernen, damit aufzuhören andere Menschen in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen, bzw. sich von dem abhängig zu machen, was Dritte über sie denken. Ist mühsam und geht auch nicht von heute auf morgen. Man muss das lernen und üben. Immer wieder aufs Neue. Ich auch. 🤗

Beobachtest du bewusst, was du denkst? Über andere? Ich denke durchaus auch negativ über Menschen, die ich liebe. Kennst du das auch? 

#Veränderungsreise #MutzurVeränderung #Mindset
Das neue Jahr ist gerade erst gestartet, und ich d Das neue Jahr ist gerade erst gestartet, und ich denke über meine Aktivitäten in den sozialen Medien nach.

Daher heute mal eine Frage an meine Follower: Warum folgst du mir? Was interessiert dich? Über welche Themen würdest du hier gern öfter etwas lesen? 

Liebe Grüße von der pinkfarbenen Ente. Sie denkt, dass ihr mir nur ihretwegen folgt. 🤔
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