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Katharina Mosel

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Aktuelle Seite: Start / Sylt / Sylt im Winter: Meine Winterhighlights auf der Insel

Sylt im Winter: Meine Winterhighlights auf der Insel

24. November 2024 By Katharina Mosel 2 Kommentare

Sylt im Winter ist ein Traum. Ich mag es, wenn die Insel nicht überfüllt ist, man allein am Meeressaum entlanglaufen kann. Trifft Schnee auf den Strand, sieht es wunderschön aus, wie eine weiße Winternordseelandschaft. Gefrorener Strandhafer im Sonnenschein glitzert verheißungsvoll, klare Winternordseeluft pustet mir beim Spaziergang am Wasser den Kopf frei. Das kreischende Geräusch der Möwen, die vorbeiziehenden Wolken, das Verschwimmen von Himmel und Meer am Horizont, erzeugt bei mir ein Freiheitsgefühl. Alles ist möglich in diesen Momenten. Insofern ist die Insel ein magischer Ort für mich.

Sylt im Winter

Nordsee statt Karneval

Ihr merkt schon, dass ich ein Winter-Sylt-Fan bin. Ich habe das eine oder andere Mal Weihnachten auf der Insel gefeiert, Silvester ohne Knallerei genossen. Letzteres genießen besonders Hundebesitzer. In den vergangenen Jahren war ich häufig über die Karnevalstage auf der Insel. Als gebürtige Hamburgerin, die in Köln lebt und arbeitet, tue ich mich auch nach über dreißig Jahren im Rheinland schwer mit dem karnevalistischen Treiben. Was liegt daher näher, als die närrischen Tage fernab von Köln auf Sylt zu verbringen. Vor der Verladung des Autos am Autozug in Niebüll, stelle ich dann jedes Jahr beim Betrachten der Autokennzeichen auf dem Bahnhofsgelände aufs Neue fest, dass ich nicht die Einzige bin, die keine Lust auf Karneval feiern hat. Auch andere Rheinländer zieht es an die Nordsee.

Biikebrennen auf Sylt

Am 21. Februar findet in Nordfriesland, also auch auf Sylt, das Biikebrennen statt. Biike bedeutet Feuerzeichen. Riesige Holzhaufen werden an mehreren Stellen auf der Insel angezündet, man trifft sich vorher an festgelegten Orten und geht miteinander, Fackeln in der Hand haltend, zum Biikefeuer. Im Mittelalter sollten angeblich durch das Feuer böse Geister vertrieben werden, um die jährliche Saat zu schützen. Später dienten die von den Frauen entzündeten Feuer der Verabschiedung der Walfänger. Es gibt die Legende, dass die lodernden Feuerhaufen den dänischen Männern auf dem Festland signalisieren sollten, dass die Frauen auf den Inseln wieder allein wären, die Männer waren auf hoher See. Nun ja, wer weiß das schon so genau. Heute wird mancherorts eine Strohpuppe mitverbrannt. Sie symbolisiert den Winter, der ausgetrieben werden soll. Das ähnelt wiederum dem Karneval, der ebenfalls den Übergang zum Frühling markiert.

Nach der Biike wird Grünkohl serviert und zwar genau so, wie ich ihn mag. Nicht durcheinander wie im Rheinland, sondern Kohl, Kartoffeln und Kohlwurst voneinander getrennt auf dem Teller liegend. Die Biike ist also definitiv ein Grund, um im Februar auf Sylt zu sein. Okay, fairerweise räume ich ein, dass ich nie einen Anlass brauche, um nach Sylt zu fahren.

Sylt-Winterromane

Jetzt wisst ihr, warum einige meiner Sylt-Romane in der Winterzeit spielen. „Konfetti im Winter“ oder „Winterkapriolen“ spiegeln die winterliche Stimmung auf Sylt, so wie ich sie oft erlebt habe. Die Idee zu „Konfetti im Winter“ kam mir, als ich an einem sonnigen Februartag am Ellenbogen entlang lief und darüber nachdachte, wohin ich gehen würde, wenn es mir richtig schlecht ginge.

Marlene, die das Glück hat, auf der Insel zu leben, ist meine persönliche Lieblingsprotagonistin, mein Vorbild. Mit ihr würde ich ab und zu gern tauschen. Am allerliebsten würde ich allerdings mit ihr und ihren Freund:innen Weihnachten feiern. Ein Wunsch, den ich mit vielen meiner Leserinnen teile.
Was ich allerdings, im Gegensatz zu meiner Figur Zoey, noch nie getan habe, ist barfuß am Strand im Winter laufen, womöglich auch noch baden gehen. Mich schüttelt es schon bei dem Gedanken. In der Beziehung bin ich tatsächlich ein Weichei.

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Bist du schon einmal auf Sylt im Winter gewesen?


Katharina Mosel Slytromane

Über die Autorin: Katharina Mosel

Katharina Mosel ist eine echte Hamburger Deern. Aufgewachsen in Schleswig-Holstein, lebt und arbeitet sie heute in Köln. In ihren Wohlfühlromanen nimmt sie ihre Leserschaft mit in ihre Heimat Norddeutschland, am liebsten auf ihre Lieblingsinsel Sylt. Mut zur Veränderung ist das Thema, das die Autorin und ihre Figuren im besten Alter bewegt. Natürlich darf dabei die Liebe nicht zu kurz kommen. Begleitet wird Katharina Mosel von einer pinkfarbenen Ente, die mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Sie erinnert die Autorin und ihre Figuren stets daran, dass es nie zu spät ist, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

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Kategorie: Sylt Stichworte: Biikebrennen auf Sylt, Konfetti im Winter, Sylt, Sylt im Winter, Syltliebe, Syltromane, Winterkapriolen

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. remove watermark ai meint

    26. September 2025 um 20:41

    Haha, ich verstehe die Notwendigkeit, Grünkohl getrennt serviert zu bekommen – das ist eine SYLT-Notwendigkeit! Aber barfuß im Winter baden? Das ist eine neue Höhle für mich, vielleicht bin ich ja auch nur zu alt für solche Sylt-Exzesse, aber ich kann mir das gar nicht vorstellen. Und die Ente als Erinnerung an Mut zur Veränderung? Das ist ja ein echtes Sylt-Kompass für alle, die gerade überlegen, ob sie demnächst Sylt im Winter erleben wollen! 😉

    Antworten
  2. Grow a Garden plant list meint

    1. Oktober 2025 um 23:07

    Haha, die Idee, im Winter barfuß am Strand zu baden, ist ja wohl eine Sylt-Exzesse, die ich mir wirklich nicht vorstellen kann – bin wohl zu alt für solche Sachen! Aber die separate Grünkohl-Servierung? Da verstehe ich die Notwendigkeit sofort! Und die pinkfarbene Ente als Symbol für Mut zur Veränderung? Das ist ja derperfekt, ein echtes Sylt-Kompass für alle, die nach Inspiration suchen! 😉grow a garden calculator

    Antworten

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Jeden Tag liest und kauft irgendwer eines meiner B Jeden Tag liest und kauft irgendwer eines meiner Bücher. 🥰

Wenn mir das jemand vor Jahren erzählt hätte, hätte ich es niemals nie geglaubt. 
Mein Autorinnenleben begann leise, mit kleinen Trippelschritten. Es entwickelt sich stetig weiter. Es gab nicht den einen Riesenbestseller, es ist die Backlist und es ist die wachsende Zahl der Leserinnen. 

Und ehrlich, ich habe gefühlt alle Fehler gemacht, die man im Selfpublishing machen kann. Ich nenne es inzwischen Wegweiser auf meinem Weg. 
Momentan lese ich oft von Autor:innen, die aufgeben wollen.

Wenn dir die Lust am Schreiben geblieben ist, schreib. Wie überall ist auch in der Bücherwelt vieles sehr schnelllebig geworden, die sozialen Medien und der Druck, sich anpassen zu müssen, um mithalten zu können, ist hoch.

Es klingt möglicherweise abgedroschen aber, jeder und jede muss den eigenen Weg finden. Bücher werden nicht schlecht, nur weil sie älter als drei Monate sind. Die einen können innerhalb von drei Monaten ein Buch auf den Markt bringen, andere können es nicht. Ich gehöre zu denjenigen, die länger brauchen. Ist das für mich schlimm, nein. 

Ich habe null Einfluss darauf, was andere über mich und meine Bücher denken. Und ganz ehrlich, es ist mir letztendlich auch egal. Wichtig ist, dass ich mich wohl fühle mit dem, wie ich schreibe und veröffentliche. Natürlich gibt es auch bei mir hektische Tage vor einer Veröffentlichung oder einer Buchmesse. Und nicht alles funktioniert so, wie ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Und natürlich ist es schön, wenn man mir meine Bücher aus den Händen reißt (Ich manifestiere für die Leipziger Buchmesse, daher das Foto. 😂). 

Aber. Der Zwang, es allen recht machen zu wollen, x Mal am Tag Beiträge in den sozialen Medien posten zu müssen, Reels etc. am laufenden Band zu produzieren, daneben zu schreiben, Job, Haushalt und was auch immer mit Leichtigkeit zu organisieren, das würde mich ins Unglück stürzen. Vermutlich krank machen. 

Wenn ich einen Wunsch in diesem Zusammenhang frei hätte, dann würde ich diesen wählen: Alle sollten verstehen, dass die sozialen Medien wenig mit dem Leben zu tun haben. Ganz wenig. Genau genommen gar nichts.
Die Überraschung diese Woche war, dass Facebook me Die Überraschung diese Woche war, dass Facebook meine Autorinnenseite gesperrt hat. Und ich glaube, dabei wird es auch bleiben.

Warum, weiß ich nicht. Die „übliche“ Begründung von Facebook ist, ich hätte gegen Gemeinschaftsstandards verstoßen. Tja nun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Vorwurf nicht zutrifft, aber gut.

Lustigerweise treibt mich schon länger die Idee um, mich stärker auf Aktivitäten außerhalb der sozialen Medien zu konzentrieren. Vielleicht war das ein Zeichen. 😂 
Ob ich noch einmal eine Autorinnenseite ins Leben rufe, ich weiß es nicht. Momentan denke ich eher, dass ich meine Zeit anders nutzen werde.

Und wie gut ist es, dass ich einen funktionierenden Newsletter, die Entenpost, habe. Sollte ich irgendwann auch bei Instagram gesperrt werden, bleibt der auf jeden Fall. Wenn du Lust hast, mitzulesen, freue ich mich. Es gibt eine Kurzgeschichte für alle diejenigen, die mit dabei sind. Die pinkfarbene Ente spielt da übrigens die Hauptrolle. 

Am Besten ist es natürlich, wenn wir uns live sehen. Kommst du zur Leipziger Buchmesse? Ich bin mit meinen beiden Glücksschreiberinnen Natascha und Gabi in Halle 5 E 410 und freue mich, wenn wir uns sehen. 💃

#leipzigerbuchmesse #mutzurveränderung #facebook
Manchmal wäre ich gern auf Sylt. Okay, das kommt ö Manchmal wäre ich gern auf Sylt.
Okay, das kommt öfter vor. 🤗

Immerhin darf ich mich auf meine Lieblingsinsel schreiben. 😍
Es wird Zeit, mal wieder eine Recherchereise zu unternehmen. Muss dringend nachsehen, 
ob die Sandkörner noch alle an Ort und Stelle sind. 

#Syltliebe #Syltroman #Brandungsgesang
Gestern habe ich im Radio eine Werbung gehört. Blu Gestern habe ich im Radio eine Werbung gehört. Blumenläden und Gartencenter öffnen heute zum Weltfrauentag, damit Männer Blumen für ihre Frauen kaufen können. Die ideale Gelegenheit, um eine besondere Frau glücklich zu machen. Mein Puls stieg kurz an. 

Frauen werden im Netz beleidigt, Frauenhass ist weit verbreitet. Politisch aktive Frauen stehen besonders im Fokus. Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu, misogyne Ansichten verbreiten sich. Männern macht angeblich die fortschreitende Gleichberechtigung Angst. In den sozialen Medien wird vielfach erklärt, wie ein Mann zu sein hat. Sexistische und frauenfeindliche Botschaften werden verbreitet. 

Ich möchte keinen Blumenstrauß, sondern Männer, die sich offen gegen Frauenfeindlichkeit äußern. Die nicht klammheimlich mitlachen und mir sagen, dass das doch alles nicht so gemeint sei, frau sich nicht so anstellen soll. Ich wünsche mir Politik, die nicht nur in Männerbünden agiert und über Frauenrechte redet, stattdessen Frauenrechte durchsetzt. Ich wünsche mir, dass Männer Erfahrungen von Frauen ernst nehmen, anstatt sie klein zu reden.

Ich habe gelesen, dass soziale Plattformen gezielt frauenfeindliche Themen in die Plattformen bringen, Algorithmen fördern das. Ich wünsche mir Männer, die sich dagegen wehren. Es nicht zulassen, dass sich dieser Hass gegen Frauen weiter verbreitet. 

Was ich nicht will, sind Blumen zum Weltfrauentag. So nach dem Motto: Ich schenke dir eine Rose, dann muss es doch auch mal gut sein. 

#weltfrauentag
Ich habe es doch nur gut gemeint. Das ist ein Sa Ich habe es doch nur gut gemeint. 

Das ist ein Satz, den man oft von Eltern hört, wenn die etwas tun, womit man nicht einverstanden ist.

Was passiert, wenn es umgekehrt ist. Also der Satz vom Kind kommt? 

Heike aus Brandungsgesang macht diese Erfahrung mit ihren Söhnen. Die meinen es gut. Aber ist das, was die Kinder gut finden auch das, was der Mutter gefällt? Spannend, wenn sich das plötzlich umkehrt. 

#Brandungsgesang #MutzurVeränderung #Veränderungsreise #syltliebe
Der März ist da. Mein Lieblingsbuchmessenmonat. 🥰 Der März ist da. Mein Lieblingsbuchmessenmonat. 🥰

Nicht mehr lange, dann beginnt die Leipziger Buchmesse. Ich freue mich auf meine Glücksschreiberinnen @natascha_birovljev_autorin und @gabi.schmid_autorin . Wir haben dieses Mal einen großen Stand, reisen mit unseren Büchern, Postkarten, der einen oder anderen Ente und … nee, ich verrate ja nicht alles, an. 

Du findest mich in Halle 5 an unserem Stand E 410, außerdem am Freitag mit @henriketoennes bei unserer inzwischen traditionellen Plauderei in Halle 4 und am Samstag in der Buchbar, ebenfalls in Halle 4. wir sprechen über meinen neuen Roman Brandungsgesang und mein Lieblingsthema: Du bist nicht zu alt, und es ist nicht zu spät!

Ich werde dieses Mal nicht alle meiner Bücher mitbringen. Wenn du ein bestimmtes Buch signiert haben möchtest, gib mir vorher Bescheid, dann packe ich es für dich ein.

Wer kommt mich in Leipzig am Stand besuchen? Wer ist mit dabei, wenn ich mit Henrike auf der Bühne plaudere oder schaut in der Buchbar vorbei?

#leipzigerbuchmesse #Brandungsgesang #autorenleben
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