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Katharina Mosel

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Aktuelle Seite: Start / Notizen / Im Homeoffice

Im Homeoffice

9. April 2020 By Katharina Mosel Kommentar verfassen

Letzte Woche traf ich auf der Straße vor meinem Büro einen Nachbarn. Er ist Inhaber eines kleinen Ladengeschäfts in der Nähe. Wir unterhielten uns, natürlich in gebührendem Abstand, über die derzeitige Situation. Sein Laden war geschlossen. Er ging davon aus, dass auch bei uns im Anwaltsbüro nicht mehr gearbeitet werden würde. Sein Erstaunen war groß, als ich ihm erzählte, dass wir nicht schließen dürfen. Wir benötigen, wenn wir eine Woche der Anwaltstätigkeit nicht nachgehen können, einen Vertreter.
Bereits am 13. März beschrieb der Geschäftsführer unserer aufsichtsführenden Rechtsanwaltskammer in einem Gastbeitrag detailliert, woran Rechtsanwälte in der Krise denken müssen. Das reicht von einer Vertretungsregelung, dem Zugriff auf die Anwaltssoftware von außen, der Regelung, wer die Post abholt, wenn man selbst nicht in der Lage dazu ist, die Gewährleistung einer gesicherten Kommunikation, die die Einhaltung der anwaltlichen Verschwiegenheit sicherstellt bis hin zum jederzeitigen Zugriff auf das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) und vielem mehr. Es wurde darauf hingewiesen, dass man berufsrechtliche Konsequenzen zu befürchten hat, wenn man sich nicht entsprechend vorbereitet. Von der Haftung ganz zu schweigen. So weit, so richtig.

Mit anderen Worten: So lange man nicht tot unter dem Schreibtisch liegt, muss alles bis ins Kleinste laufen.

Das Erste, was nicht lief, war übrigens das beA, das mehrere Tage gestört war. Faxen war, jedenfalls zum Amts- und Landgericht Köln, ein Problem. Die Schreiben gingen nicht durch. Telefonisch jemand zu erreichen, gleicht nach wie vor einem Glücksspiel. Aus guten Gründen wurde die Poststelle des Gerichts in Köln geschlossen, man muss inzwischen die Post oder den Außenbriefkasten am Gebäude nutzen. Wir selbst erhalten nahezu keine Post mehr von unserem Heimatgericht. Ich mag mir derzeit nicht ausmalen, was sich da gerade alles aufstaut.
Unser Büro arbeitet glücklicherweise schon länger mit der elektronischen Akte und auch mit beA (wenn es denn funktioniert). So weit, so gut. Eine kleine Herausforderung war es, die notwendigen Systeme auf den Laptops zu installieren, bzw. dort zu aktivieren. Die Challenge war, unseren ITler, der sich naturgemäß im Dauerstress befindet (schließlich sind wir nicht die einzigen Kunden), zu erreichen. Das gelang irgendwann und nach einigen Tests und vielem Hin und Her, läuft es inzwischen.

Meine Kollegin und ich teilen uns die Arbeitswoche zwischen Kanzlei und Zuhause auf, wir begegnen uns nicht mehr persönlich. Eine Mitarbeiterin kommt an einem Tag in der Woche ins Büro und arbeitet dort alleine, die andere erscheint an den restlichen Tagen.
Beratungen absolvieren wir derzeit nur telefonisch oder per Videokonferenz. Das klappt überraschend gut. Wir haben auch durchaus zu tun: Testamentsberatungen und Erbauseinandersetzungen finden trotz Corona statt. Scheidungsanträge können gestellt werden. Außerdem gibt es Beratungsbedarf im Hinblick auf den Unterhalt. Sei es im sogenannten Elternunterhalt, sei es, weil Mandanten aufgrund von Kurzarbeit oder Verlust des Arbeitsplatzes den Unterhaltsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können.

Ich persönlich habe übrigens noch keinen Vorteil des Homeoffice für mich entdeckt. Die VPN-Verbindung ist langsam, der Stuhl ist unbequem (jedenfalls, wenn man den ganzen Tag darauf sitzt) und mein Schreibtisch hier zu klein. Abgesehen davon war ich nie ein Fan davon, Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Es stapeln sich nun ein paar Fachbücher auf dem Boden, dicht neben einem kleinen Aktenberg. Trotz elektronischer Akte muss ich nämlich komplizierte Vorgänge in Papierform lesen.

Na ja, einen winzigen Vorteil gibt es vielleicht doch. Wie schon während der Examenszeiten bin ich ausgesprochen gut darin, zunächst vermeintlich wichtige Dinge zu Hause zu erledigen, bevor ich mich in die juristische Arbeit stürze. Der Haushalt ist also bestens in Schuss. Trotzdem muss man nicht gleich am ersten Tag im Homeoffice die Fenster putzen.

Kategorie: Die Woche der Anwältin, Notizen Stichworte: Anwältin und Autorin, anwaltsleben, Corona Pandemie, die Woche der Anwältin, Familienanwältin Köln, Homeoffice, Justitia und andere Katastrophen, Paragrafen und Prosecco, Rechtsanwältin, Veränderung

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Jeden Tag liest und kauft irgendwer eines meiner B Jeden Tag liest und kauft irgendwer eines meiner Bücher. 🥰

Wenn mir das jemand vor Jahren erzählt hätte, hätte ich es niemals nie geglaubt. 
Mein Autorinnenleben begann leise, mit kleinen Trippelschritten. Es entwickelt sich stetig weiter. Es gab nicht den einen Riesenbestseller, es ist die Backlist und es ist die wachsende Zahl der Leserinnen. 

Und ehrlich, ich habe gefühlt alle Fehler gemacht, die man im Selfpublishing machen kann. Ich nenne es inzwischen Wegweiser auf meinem Weg. 
Momentan lese ich oft von Autor:innen, die aufgeben wollen.

Wenn dir die Lust am Schreiben geblieben ist, schreib. Wie überall ist auch in der Bücherwelt vieles sehr schnelllebig geworden, die sozialen Medien und der Druck, sich anpassen zu müssen, um mithalten zu können, ist hoch.

Es klingt möglicherweise abgedroschen aber, jeder und jede muss den eigenen Weg finden. Bücher werden nicht schlecht, nur weil sie älter als drei Monate sind. Die einen können innerhalb von drei Monaten ein Buch auf den Markt bringen, andere können es nicht. Ich gehöre zu denjenigen, die länger brauchen. Ist das für mich schlimm, nein. 

Ich habe null Einfluss darauf, was andere über mich und meine Bücher denken. Und ganz ehrlich, es ist mir letztendlich auch egal. Wichtig ist, dass ich mich wohl fühle mit dem, wie ich schreibe und veröffentliche. Natürlich gibt es auch bei mir hektische Tage vor einer Veröffentlichung oder einer Buchmesse. Und nicht alles funktioniert so, wie ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Und natürlich ist es schön, wenn man mir meine Bücher aus den Händen reißt (Ich manifestiere für die Leipziger Buchmesse, daher das Foto. 😂). 

Aber. Der Zwang, es allen recht machen zu wollen, x Mal am Tag Beiträge in den sozialen Medien posten zu müssen, Reels etc. am laufenden Band zu produzieren, daneben zu schreiben, Job, Haushalt und was auch immer mit Leichtigkeit zu organisieren, das würde mich ins Unglück stürzen. Vermutlich krank machen. 

Wenn ich einen Wunsch in diesem Zusammenhang frei hätte, dann würde ich diesen wählen: Alle sollten verstehen, dass die sozialen Medien wenig mit dem Leben zu tun haben. Ganz wenig. Genau genommen gar nichts.
Die Überraschung diese Woche war, dass Facebook me Die Überraschung diese Woche war, dass Facebook meine Autorinnenseite gesperrt hat. Und ich glaube, dabei wird es auch bleiben.

Warum, weiß ich nicht. Die „übliche“ Begründung von Facebook ist, ich hätte gegen Gemeinschaftsstandards verstoßen. Tja nun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Vorwurf nicht zutrifft, aber gut.

Lustigerweise treibt mich schon länger die Idee um, mich stärker auf Aktivitäten außerhalb der sozialen Medien zu konzentrieren. Vielleicht war das ein Zeichen. 😂 
Ob ich noch einmal eine Autorinnenseite ins Leben rufe, ich weiß es nicht. Momentan denke ich eher, dass ich meine Zeit anders nutzen werde.

Und wie gut ist es, dass ich einen funktionierenden Newsletter, die Entenpost, habe. Sollte ich irgendwann auch bei Instagram gesperrt werden, bleibt der auf jeden Fall. Wenn du Lust hast, mitzulesen, freue ich mich. Es gibt eine Kurzgeschichte für alle diejenigen, die mit dabei sind. Die pinkfarbene Ente spielt da übrigens die Hauptrolle. 

Am Besten ist es natürlich, wenn wir uns live sehen. Kommst du zur Leipziger Buchmesse? Ich bin mit meinen beiden Glücksschreiberinnen Natascha und Gabi in Halle 5 E 410 und freue mich, wenn wir uns sehen. 💃

#leipzigerbuchmesse #mutzurveränderung #facebook
Manchmal wäre ich gern auf Sylt. Okay, das kommt ö Manchmal wäre ich gern auf Sylt.
Okay, das kommt öfter vor. 🤗

Immerhin darf ich mich auf meine Lieblingsinsel schreiben. 😍
Es wird Zeit, mal wieder eine Recherchereise zu unternehmen. Muss dringend nachsehen, 
ob die Sandkörner noch alle an Ort und Stelle sind. 

#Syltliebe #Syltroman #Brandungsgesang
Gestern habe ich im Radio eine Werbung gehört. Blu Gestern habe ich im Radio eine Werbung gehört. Blumenläden und Gartencenter öffnen heute zum Weltfrauentag, damit Männer Blumen für ihre Frauen kaufen können. Die ideale Gelegenheit, um eine besondere Frau glücklich zu machen. Mein Puls stieg kurz an. 

Frauen werden im Netz beleidigt, Frauenhass ist weit verbreitet. Politisch aktive Frauen stehen besonders im Fokus. Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu, misogyne Ansichten verbreiten sich. Männern macht angeblich die fortschreitende Gleichberechtigung Angst. In den sozialen Medien wird vielfach erklärt, wie ein Mann zu sein hat. Sexistische und frauenfeindliche Botschaften werden verbreitet. 

Ich möchte keinen Blumenstrauß, sondern Männer, die sich offen gegen Frauenfeindlichkeit äußern. Die nicht klammheimlich mitlachen und mir sagen, dass das doch alles nicht so gemeint sei, frau sich nicht so anstellen soll. Ich wünsche mir Politik, die nicht nur in Männerbünden agiert und über Frauenrechte redet, stattdessen Frauenrechte durchsetzt. Ich wünsche mir, dass Männer Erfahrungen von Frauen ernst nehmen, anstatt sie klein zu reden.

Ich habe gelesen, dass soziale Plattformen gezielt frauenfeindliche Themen in die Plattformen bringen, Algorithmen fördern das. Ich wünsche mir Männer, die sich dagegen wehren. Es nicht zulassen, dass sich dieser Hass gegen Frauen weiter verbreitet. 

Was ich nicht will, sind Blumen zum Weltfrauentag. So nach dem Motto: Ich schenke dir eine Rose, dann muss es doch auch mal gut sein. 

#weltfrauentag
Ich habe es doch nur gut gemeint. Das ist ein Sa Ich habe es doch nur gut gemeint. 

Das ist ein Satz, den man oft von Eltern hört, wenn die etwas tun, womit man nicht einverstanden ist.

Was passiert, wenn es umgekehrt ist. Also der Satz vom Kind kommt? 

Heike aus Brandungsgesang macht diese Erfahrung mit ihren Söhnen. Die meinen es gut. Aber ist das, was die Kinder gut finden auch das, was der Mutter gefällt? Spannend, wenn sich das plötzlich umkehrt. 

#Brandungsgesang #MutzurVeränderung #Veränderungsreise #syltliebe
Der März ist da. Mein Lieblingsbuchmessenmonat. 🥰 Der März ist da. Mein Lieblingsbuchmessenmonat. 🥰

Nicht mehr lange, dann beginnt die Leipziger Buchmesse. Ich freue mich auf meine Glücksschreiberinnen @natascha_birovljev_autorin und @gabi.schmid_autorin . Wir haben dieses Mal einen großen Stand, reisen mit unseren Büchern, Postkarten, der einen oder anderen Ente und … nee, ich verrate ja nicht alles, an. 

Du findest mich in Halle 5 an unserem Stand E 410, außerdem am Freitag mit @henriketoennes bei unserer inzwischen traditionellen Plauderei in Halle 4 und am Samstag in der Buchbar, ebenfalls in Halle 4. wir sprechen über meinen neuen Roman Brandungsgesang und mein Lieblingsthema: Du bist nicht zu alt, und es ist nicht zu spät!

Ich werde dieses Mal nicht alle meiner Bücher mitbringen. Wenn du ein bestimmtes Buch signiert haben möchtest, gib mir vorher Bescheid, dann packe ich es für dich ein.

Wer kommt mich in Leipzig am Stand besuchen? Wer ist mit dabei, wenn ich mit Henrike auf der Bühne plaudere oder schaut in der Buchbar vorbei?

#leipzigerbuchmesse #Brandungsgesang #autorenleben
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