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Katharina Mosel

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Der unterhaltsame und mutmachende Frauenroman

7. November 2019 By Katharina Mosel Kommentar verfassen

Der unterhaltsame und mutmachende Frauenroman

Gibt es das Genre unterhaltsamer und mutmachender Frauenroman? So speziell vermutlich nicht. Das ist das Genre, in dem ich schreibe. Und ja, meine beiden Frauenbücher „Konfetti im Winter“ und „Vier Mal Frau“ richten sich an Ladys in etwas fortgeschrittenem Alter. Jetzt fragt mich bitte nicht, ab wann das genau anfängt – das sieht jede Frau bestimmt individuell. Also ich sag mal so: Junge Hüpferinnen können mit den beiden Romanen sicher noch nicht so viel anfangen, außer als Geschenk für ihre Mütter. Zum eigenen Lesen empfehle ich diesen Frauen lieber meine beiden Paragrafen-und-Prosecco Romane, da sind die Protagonistinnen deutlich jünger als Zoey, Marlene und Mona.
Mir ist es in erster Linie wichtig, zu unterhalten: Es darf gelacht werden und nicht alles soll bitterernst genommen werden, das Leben ist oftmals schon anstrengend genug.

Und trotzdem:
Ich kann nicht aus meiner Haut ist ein Satz, den ich ab und zu in Beratungsgesprächen höre. Er fällt meistens dann, wenn es um anstehende Veränderungen geht.

In einer Frauenzeitschrift habe ich neulich gelesen, dass dieser Gedanke schon deshalb Unsinn ist, weil niemand bleiben kann, wie er ist. Jeder von uns verändert sich ständig, unser Gehirn kann nicht nicht lernen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir uns ändern können, wenn wir es wollen und zulassen.Naturgemäß ist es schwer, sich neu zu orientieren und vertraute Dinge über Bord zu schmeißen. Aber es bereitet auch sehr viel Spaß, wenn man es geschafft hat. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Als ich zusammen mit meiner Kollegin im Jahr 1992 eine Anwaltskanzlei gegründet habe, war das ein großes Abenteuer. Viele haben mir damals abgeraten: „Anwälte gibt es wie Sand am Meer, auf dich haben sie nicht gewartet. Geh doch zur Justiz, da hast du einen sicheren Job“. Es waren zugegeben schwierige Anfangsjahre, aber es hat funktioniert. Nach dem Motto „learning by doing“ habe ich mich irgendwann für das Familienrecht begeistert und hauptsächlich in diesem Bereich gearbeitet. Nach ein paar Jahren wollte ich mich verändern und bildete mich im Erbrecht fort. Kurz vor meinem fünfzigsten Lebensjahr ging mir das klassische juristische Anwaltsdasein auf die Nerven und ich absolvierte eine Mediationsausbildung. Außerdem habe ich angefangen, zu schreiben. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich irgendwann einmal vier Bücher herausbringen würde, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt.

Zurück zum Anfang: Manchmal wird man von außen gezwungen, sich zu verändern, manchmal kommt der Impuls aus einem selbst. Die Menschen, die ich über einen längeren Zeitraum begleite, verändern sich alle. Die Ideen, die anfangs zum Beispiel nach einer Trennung noch eine sehr hohe Priorität genossen haben, sind einige Zeit später oftmals nicht mehr so wichtig. Frauen, die zwanzig Jahre und länger nicht gearbeitet haben, finden einen Job und sind begeistert. Andere entdecken ungeahnte kreative Kräfte und nutzen sie beruflich. Wieder andere sind froh, nach einer Trennung allein zu sein und möchten diesen Zustand nicht mehr missen. Ich sage nicht, dass alles möglich ist, aber vieles geht tatsächlich.

Auch meine Protagonistin Zoey aus „Konfetti im Winter“ bekommt auf einmal ein ganz anderes Leben und Mona aus „Vier Mal Frau“ eine berufliche Erfüllung. Beides schien vorher undenkbar.

Kategorie: Notizen Stichworte: AnwältinundAutorin, Autorenleben, beste Freundin, Familienanwältin, Frauenfreundschaften, Frauenpower, Frauenüber40, Frauenüber50, Freundinnen, Onlinebuchmesse, Syltliebe, Veränderung, Vier Mal Frau, Wechseljahre

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Ich habe keine eigenen Kinder. Ich mag Blumen. D Ich habe keine eigenen Kinder. 
Ich mag Blumen.

Der Muttertag ist für mich ein rotes Tuch. Immer schon. Wenn wir in unserer Gesellschaft Mütter schätzen würden, würden wir Strukturen verändern. 
Insbesondere für Alleinerziehende. Machen wir aber nicht. 

Stattdessen hofieren wir ein Mutterbild, was Aufopferung goutiert. Die perfekte Mutter ist die, die arbeitet (natürlich nicht zu viel, damit sie sich um die Kinder kümmern kann und aber doch so viel, dass sie sich selbst unterhält), die aussieht wie ein Topmodell, zu jeder Tages- und Nachtzeit selbst gekochte oder gebackene Speisen herzaubert (gekaufte Muffins in der Kita gehen gar nicht), alle Termine der Kinder im Kopf hat und für die Logistik sorgt, bei Krankheit der Kinder immer zu Hause bleibt, sonst ist sie eine Rabenmutter (Raben sollen liebevolle Vogeleltern sein, das ist bezogen auf die Mutter aber gerade nicht gemeint) und …

Ich mag Blumen, kaufe mir regelmäßig welche. Hab gelesen, dass der Muttertag aktiv in den 1920ern in Deutschland insbesondere vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber initiiert wurde. Macht aus der Sicht des Blumenhandels total Sinn. Selbstverständlich sind am heutigen Tag die Blumen auch besonders teuer. 
Mit dem Muttertag kann ich wenig anfangen.
Ich bereite gerade eine Lesung aus Veränderungsget Ich bereite gerade eine Lesung aus Veränderungsgetümmel vor.

Die Geschichte von Anne ist auch die Geschichte einer Frau, die mehr oder weniger allein ihren Sohn großzieht. Nur wenig finanzielle Unterstützung vom Kindesvater erhalten hat. Der Vater ist einer derjenigen, der denkt, dass Mütter das Geld sowieso nur für sich verbrauchen. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich das schon gehört habe. 

Für mich sind alleinerziehende Mütter (ja, es gibt auch alleinerziehende Väter), Heldinnen. Sie kämpfen an vielen Fronten, bekommen von der Politik kaum Unterstützung. Ich sag nur fehlende Kitaplätze, als ein Beispiel. 

Wenn die Kinder volljährig sind, so wie Noah in „Veränderungsgetümmel“, bekommen die Mütter von den Vätern keinen Barunterhalt mehr, weil die, wenn überhaupt, an die Kinder direkt zahlen.  Zahlen sie nichts oder zu wenig, verklagen die Kinder den Vater in der Regel nicht. Und wer kompensiert den Geldausfall. Richtig, die Mutter. 

Und klar, es gibt auch die Kinder, die nach dem Abi zu Hause herumhängen und chillen. Auch schwierig. Da muss die Mutter dann irgendwann durchgreifen. Kein Vergnügen. 

Ich habe einiges aus meiner täglichen Praxis in meinen humorvollen Roman verpackt und bin gespannt, wie das meinen Zuhörerinnen übernächste Woche in Frechen gefallen wird.

Gebetsmühlenartig könnte ich mir von der Politik Verbesserungen für Alleinerziehende wünschen, aber ehrlich, daran glaube ich derzeit nicht. Leider. 

#mutzurveränderung #veränderungsreise #alleinerziehendemütter Danke @henriketoennes ❤️
Erst die Pflicht? Oder doch die Kür? Ich habe fr Erst die Pflicht? Oder doch die Kür? 

Ich habe früher immer erst im Büro die Dinge erledigt, die ich machen musste, bevor ich mir Zeit für meine Anliegen genommen habe.

Diese Gewohnheit habe ich nahezu abgelegt. Ausnahmen bestätigen die Regel. 😂 War gar nicht so einfach, das zu ändern. Klappt aber mit regelmäßigem Üben.

Kennst du das auch? Du arbeitest alles für andere ab und denkst zuletzt an das, was du für dich machen wolltest? Und vergisst es dann auch noch? 🤨

#mutzurveränderung #frauenpower #ü60
Du bist nicht zu alt, und es ist nicht zu spät. Ei Du bist nicht zu alt, und es ist nicht zu spät. Einer meiner Lieblingssätze.

Tatsächlich sage ich das häufiger. Heute habe ich das beispielsweise einer Frau Mitte 40 gesagt, die mir erklärt hat, dass sie sich nicht sicher sei, ob sie in ihrem Alter noch eine Ausbildung anfangen soll. Okay, ich habe sie gesiezt. 😂

Ich hatte schon Mandantinnen, die sich mit Mitte 50 beruflich komplett neu orientiert haben. Warum auch nicht. Bedauerlich ist es, wenn jemand allen Ernstes meint, dass man mit Anfang 40 schon zu alt sei, um sich beruflich zu verändern. Auch das habe ich nämlich schon gehört. 

Abgesehen davon, dass es jenseits des Berufs natürlich auch noch jede Menge Sachen gibt, für die man nicht zu alt ist. Auch wenn man das zuerst reflexhaft denkt. Was hast du in der letzten Zeit gemacht, wo du zuerst gedacht hast, dafür bin ich möglicherweise zu alt? 

Ich bin neulich mal ein Stück mit einem Skateboard gefahren, okay gerollt. 😂 Könnte sein, dass ich doch zu alt dafür bin. Oder zu ängstlich. 🤔

#MutzurVeränderung #ü50 #Brandungsgesang #Mindset
Ich mag Buchmessen. Leider sind die meisten nicht Ich mag Buchmessen. Leider sind die meisten nicht in der Nähe von Köln (kann ich auch nicht erwarten 😂).

Es ist klasse, auf den Buchmessen Leser:innen, Autor:innen und Blogger:innen zu treffen und sich auszutauschen. Natürlich kostet eine Messe Geld: Standgebühren, Fahrtkosten und Kosten für Goodies. Wenn ich in Leipzig bin, fallen auch Übernachtungskosten an. 

Nicht alle Messen rechnen sich für finanziell mich. Wenn ich mir selbst ein Stundenhonorar für die Zeit, die am Messestand stehe, errechne, sieht es düster aus. 😂 
Natürlich teste ich für mich auch neue Messen aus, wenn es sich anbietet. Ich war letztes Jahr auf der Koblenzer Buchmesse, dieses Jahr werde ich dort wieder einen Stand haben. Erstmalig bin ich in Saarburg auf dem @saarburger.literaturfestival 

Mit großer Freude habe ich gelesen, dass @mao_autorin mit anderen im nächsten Jahr eine Buchmesse in meiner Heimatstadt Hamburg auf die Beine stellt. Da bin ich selbstverständlich dabei, vielleicht kann ich sogar meine Cousine @janine.achilles aktivieren, schließlich spielt unser erstes Paragrafen und Prosecco dort. @hambuch2027 ich bin dabei! 🤗

In diesem Monat lese ich am 19. Mai um 19.30 Uhr für den Lions Club in Frechen @lionsclubfrechen in der Alten Kapelle in der städtischen Musikschule. Es wird um mein Lieblingsthema „Veränderungen“ gehen, passend dazu werde ich aus „Veränderungsgetümmel“ und ein paar Geschichten aus dem Anwältinnenleben erzählen.

Gehst du gern auf Buchmessen? Welches ist deine Lieblingsbuchmesse? Meine derzeitige ist die Leipziger Buchmesse, aber wer weiß. Vielleicht ändert sich das in diesem Jahr.

#MutzurVeränderung #buchmesse #ü50
Heutzutage ist ein Stück weit Mode geworden, über Heutzutage ist ein Stück weit Mode geworden, über uns Boomer zu lästern. Besonders in den sozialen Medien.

Ich kann diversen Aspekten meines Alters (Jahrgang 63), total viel abgewinnen. 🤗

Zunächst mal fällt mir deutlich einfacher, unliebsame Dinge von mir fernzuhalten. Wenn ich ein Mandat im Anwältinnenleben nicht übernehmen möchte, mache ich es nicht.

Oftmals hab ich viel Energie in schwierige Situationen oder Menschen gesteckt, manchmal um zu gefallen. Manchmal, weil ich Mitleid hatte. Ging meistens nach hinten los, für mich. Damit ist inzwischen Schluss.

Ein Fan von bequemer Kleidung war ich immer schon, daran hat sich nicht so viel geändert. 
Kostüme mit Nylonstrumpfhosen waren noch nie meins. Blazer habe ich alle ausrangiert, höhere Schuhe auch. Okay, das T-Shirt mit der Teufelsente würde ich vermutlich beim Oberlandesgericht nicht tragen. Obwohl, unter der Robe fällt es nicht auf. 😂

Ich gehe gern früh ins Bett mit meiner Wärmflasche und einem Buch. Muss nicht unbedingt in Clubs gehen, wo man wegen der lauten Musik das eigene Wort nicht versteht. 

Ich kann auch in der Öffentlichkeit dazu stehen, dass ich Weihnachten Sissi-Filme schaue ( das wäre mir so peinlich gewesen, früher) und eine pinkfarbene Ente mich begleitet.

Ich spreche unbequeme Wahrheiten noch lauter aus und gehe weniger Kompromisse ein. Dazu gehört auch, dass ich nach Möglichkeit keine Zeit mit Menschen verbringe, die mir auf die Nerven gehen.

Das war ein kleiner Ausschnitt. 💃 Wie ist es bei dir? Wie viel freier hat dich dein Alter gemacht? 

#mutzurveränderung #ü60 #frauenpower
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